Modul 33 - mixed knowledge

Jörg Freese, Bernd Gabbei, Ruby Mattig-Krone

Was ich auch wissen möchte

Jörg Freese

Bernd Gabbei

Ruby Mattig-Krone

Schulen befinden sich ständig in Entwicklung, mit dem Ziel der Verbesserung Ihrer Unterrichts- und Erziehungsarbeit. Dieses Modul befasst sich dazu mit drei Aspekten von Schule
     - Unterrichtsentwicklung durch andere Organisationsformen
     - Datengestützte Schulentwicklung
     - Elternmitwirkung als Bildungspartnerschaft verstehen und umsetzen

 

Teil I - Unterrichtsentwicklung durch andere Organisationsformen

Lernziele

Wissen:
Die Teilnehmenden kennen:

  • Entwicklungsziele Ihrer konkreten Schule
  • Relevante Etappen/Meilensteine eines Fahrplans zum Erreichen des Schulentwicklungsziels
  • Instrumente zur Evaluation des Istzustandes ihrer Schule
  • Fördernde und hemmende Bedingungen für die Erreichung des Zieles
  • Struktur und Idee der Daltonpädagogik als Querschnittsbeispiel für eine Organisations-, Schul-, und Unterrichtsentwicklung


Fähigkeiten:
Die Teilnehmenden sind in der Lage:

  • ein Schulentwicklungsziel zu identifizieren und zu beschreiben
  • Vor- und Nachteile der Daltonpädagogik für ihre Schule zu identifizieren
  • Varianten der Daltonpädagogik zu entwickeln und für ihre Schule planerisch zu skizzieren
  • Gegebenenfalls andere Stundenmodelle für das eigenverantwortlich Arbeiten der Schülerinnen und Schülern zu entwickeln


Haltung:
Die Teilnehmenden:

  • haben ein vertieftes Verständnis für Lernstrategien von Schülerinnen und Schülern
  • verstehen Unterrichtsmodelle, Schulorganisation und Schulentwicklung wesentlich als
  • dienende Faktoren für den Auftrag Schülerinnen und Schüler individuell zu stärken und zur ihrer Potenzialentfaltung beizutragen.
  • verstehen Evaluation als positiven Beitrag zur Vergewisserung, dass wir bei Schulentwicklungsprozessen auf einem guten Weg zum beabsichtigen Ziel sind

 

Teil II - Indikatorenmodell und datengestützte Schulentwicklung

Erfolgreiche Schulen schauen auf ihre Daten, bevor die Daten auf sie zeigen. Was genau bedeutet „Datenkompetenz“ für Schulleiterinnen und Schulleiter?

Datenkompetenz erhöhen und Datenkultur etablieren
Im digitalen Zeitalter sind Daten eine Schlüsselressource. Die Fähigkeit, Daten verantwortungsvoll und selbstbestimmt zu nutzen, zu verknüpfen und auszuwerten, ist gleichermaßen Grundlage für technologische Innovation, für das Generieren von Wissen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Statistiken verstehen und für meine Schule nutzen
Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu den Begrifflichkeiten und Wirkungszusammenhängen. Sie versetzt die Teilnehmer in die Lage, eine Einordnung in das eigene Handeln vorzunehmen und die Mechanismen datengestützter Schulentwicklung sowohl für die einzelne Schule, als auch für das Land nachzuvollziehen. Es wird ganz praktisch die Arbeit mit Statistiken, Prozessen und Instrumenten erläutert und geübt.

Lernziele

Wissen:

Die Teilnehmenden kennen:

  • ihre Ziele in der Schulentwicklung
  • ihre Ziele in der Unterrichtsentwicklung
  • den Steuerungskreislauf zu Zielen, Maßnahmen und Ergebnissen
  • eigene Stolpersteine im Umgang mit Daten und Statistiken


Fähigkeiten:
Die Teilnehmenden sind in der Lage:

  • die Begriffe, Definition und Quellen der in Berlin angewandten Statistiken zu benennen und zu unterscheiden
  • die eigenen Anforderungen an schulinterne Daten zu kennen und zu operationalisieren
  • den Entstehungs- und Nutzungsprozess relevanter Daten beschreiben zu können
  • existierende Statistiken und IT-Instrumente im eigenen Handeln einzuordnen und zu erläutern


Haltung:
Die Teilnehmenden:

  • erfahren Statistik als hilfreiches Werkzeug für die Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • verstehen Datenbasierung vermehrt als hilfreich für faktengestützte Argumentation und weniger als bedrohende Bewertung

 


Teil III - Elternmitwirkung als Bildungspartnerschaft verstehen und umsetzen

Gut geführte, erfolgreiche und nachgefragte Schulen leben auch von einer guten Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Lehrkräften sowie Schulleitung.

Dies zeigen uns immer wieder auch die Inspektionsberichte von Schulen, die besonders gute Ergebnisse aufzeigen – die Mitwirkungsrechte und –möglichkeiten der Eltern konstruktiv und auf Augenhöhe zu nutzen, führt zu einem hohen Verständnis füreinander und zu gemeinsam getragenen Entscheidungen im Sinne der Schulentwicklung, die letztendlich den Schülerinnen und Schülern zu
Gute kommen.

„Eltern wollen immer nur das Beste für ihre Kinder“ – dieser Satz beinhaltet durchaus auch Konfliktpotential! Warum es deswegen wichtig ist, in Konfliktfällen schnell und direkt zu reagieren und gemeinsam konstruktive und einvernehmliche Lösungen zu finden, soll dieses Seminar verdeutlichen.

 

Lernziele


Wissen:
Die Teilnehmenden

  • kennen die Mitwirkungsrechte und auch weiteren –möglichkeiten von Eltern, sich in Schule einzubringen und erkennen die Vorteile, die diese Bildungspartnerschaft mit sich bringt.
  • wissen, wie gute Elternmitwirkung an den Schulen aufgebaut und implementiert werden kann.
  • differenzieren zwischen Information an und Kommunikation mit Eltern
  • verstehen, dass zeitnahe Konfliktlösung zwar zeitintensiv aber wichtig ist
  • machen sich die unterschiedlichen Voraussetzungen, die Eltern in den verschiedenen Bezirken und Schularten bewusst


Fähigkeiten:
Die Teilnehmenden

  • ermöglichen und fördern die Umsetzung und Durchführung der schulgesetzlichen Vorgaben für Erziehungsberechtigte im Bereich der Mitwirkungsrechte sowohl auf Klassen- als auch auf Schulebene
  • messen der Schulkonferenz eine große Bedeutung als Beratungsgremium bei
  • zeigen eine hohe Bereitschaft mit Eltern zu kommunizieren
  • gehen professionell mit Beschwerden und Forderungen von Eltern um, sind lösungsorientiert und offen bei Konflikten
  • analysieren ihr Klientel und begegnen den Eltern auf Augenhöhe.


Haltung:

Für die Teilnehmenden sind Eltern Bildungspartner auf Augenhöhe, sie sehen die Vorteile eines gemeinsamen konstruktiven Austauschs für ihre Schule.

 


Modulangebote 2022: 

  Mo 21.11.2022 15.00 - 18.00 Uhr, Di 22.11.2022 09.00 - 17.00 Uhr

  Leitungsteam: Jörg Freese, Bernd Gabbei, Ruby Mattig-Krone

 

   Ort: Goethe Gymnasium (Wilmersdorf), Gasteiner Str. 23, 10717 Berlin


   Kosten  145 €

 

Anmeldung